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Kolumne von Fabian Vogt
Hafen-Kino

Mit einem Hausboot schippert unser Kolumnist über die Mecklenburgische Seenplatte. Und fürchtet sich vor dem Anlegen, denn das ist das Schwierigste für einen Hobbykapitän. Doch dann passiert etwas Unerwartetes.
vom 10.09.2024
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(Illustration: istock by Getty / iralu)
(Illustration: istock by Getty / iralu)

Der Hafenmeister lächelte beseelt: »Ich freue mich jeden Abend, wenn die Freizeitkapitäne mit ihren großen Kähnen einlaufen. Dann bricht jedes Mal das Chaos aus. Weil es gar nicht so leicht ist, ein Schiff sauber anzulegen. Ich sag euch: Wenn diese Möchtegern-Skipper kreuz und quer im Hafenbecken treiben oder verzweifelt die Piere rammen – das ist ein lustiger Anblick. Wir Einheimischen nennen das ›Hafen-Kino‹. Wenn uns langweilig ist, setzen wir uns mit einem Liegestuhl an die Kaimauer und beobachten die verzweifelten Versuche der Urlaubsschiffer, irgendwie heil an den Steg zu kommen. Wahnsinnig amüsant. Bei uns gilt das alte Sprichwort: ›Gott schütze uns vor Sturm und Wind … und Booten, die gechartert sind.‹«

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Schlagwörter: Fabian Vogt Helfen Kolumne
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