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Klimaschutz
Mehr Sonnenstrom vom Kirchendach

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck plant, Solaranlagen auf Kirchengrundstücken deutlich auszuweiten.
vom 02.09.2025
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Viel Landefläche für Licht aus der Höhe: Kirchendächer, energetisch genutzt (Foto: PA / KEYSTONE/Gaetan Bally)
Viel Landefläche für Licht aus der Höhe: Kirchendächer, energetisch genutzt (Foto: PA / KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck möchte unabhängig von externer Stromversorgung werden. Zu diesem Zweck überprüft sie Gebäude und rund 10 000 unbebaute Grundstücke in kirchlichem Besitz, ob man auf ihnen eine Solaranlage errichten kann. Dafür sei bereits eine Vereinbarung mit dem Unternehmen hep solar aus dem baden-württembergischen Güglingen geschlossen worden, teilte das Kirchenamt mit. Möglich ist auch, dass Gemeinden ihre Flächen an das Solarunternehmen verpachten. Alternativ könnten sie selbst – etwa im Verbund mit weiteren Grundstücksbesitzern – Fotovoltaikanlagen betreiben und dafür Firmen beauftragen. Mitte Juli hatte das katholische Bistum Trier einen ähnlichen Schritt angekündigt. Eine kirchliche Energie-GmbH soll das Klima schützen und die Finanzen stützen. Die Einnahmen, so heißt es, gehen an beteiligte Kirchengemeinden.

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