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Flauschig und tröstlich

Warum immer mehr Pädagogen Handpuppen einsetzen
von Sara Mierzwa vom 21.09.2018
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Erinnern Sie sich noch an Ihr Kuscheltier oder Ihre Lieblingspuppe? Die Begleiter unserer Kindheit konnten uns trösten oder zum Lachen bringen. Wir konnten mit ihnen spielen oder sie mitnehmen, wenn wir das erste Mal anderswo übernachteten. Heute nutzen Logopädinnen, Therapeuten, Erzieherinnen und Polizisten die motivierende und emotionale Wirkung des Handpuppenspiels. So auch die Lehrerin Saskia Heisel: Ihre Lieblingshandpuppe ist ein flauschiger pinkfarbener Vogel namens Freddy. Ihn lässt sie etwa im Musikunterricht die Noten erklären – vor allem dann, wenn die Motivation der Klasse einen Tiefpunkt hat. Heisel hat die Vogel-Handpuppe Freddy auch schon eingesetzt, wenn es mit Gruppenarbeiten im Unterricht nicht gut lief. »Freddy, was machst du, wenn du dich mit Mitschülern nicht gut verstehst?«, wurde die Handpuppe zum Beispiel von den Schülern gefragt.

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