Geldnot in Gaza
Dem UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) drohen die Gelder auszugehen. Der Grund: Die USA haben Anfang September sämtliche Zahlungen in Höhe von 300 Millionen Euro – knapp ein Drittel des Budgets – an UNRWA eingestellt. Mithilfe der Gelder werden unter anderem im Gazastreifen Schulen und Kliniken betrieben, Nahrungsmittel ausgegeben, und psychologische Beratung angeboten. All das könnte zusammenbrechen, befürchtet Matthias Schmale, dortiger UNRWA-Leiter. Zudem ist das UN-Hilfswerk Arbeitgeber Tausender Palästinenser, die ihre Jobs verlieren könnten. Die USA begründen den Schritt unter anderem damit, das Hilfswerk sei »hoffnungslos fehlerbehaftet«. Schmale kontert: »Für den Vorwurf, wir seien korrupt und ineffizient, gibt es keinerlei Beweise.«
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