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Vermessung der Welt
Mit gezinkter Karte

Unsere Vorstellung von der Welt ist verzerrt. Das liegt auch an der Mercator-Weltkarte, die in den meisten Klassenzimmern hängt. Eine Kampagne möchte nun, dass die Welt Afrika so wahrnimmt, wie es tatsächlich ist.
von Daniela Ordowski vom 25.09.2025
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Gewohnte Perspektive: Die historische Mercator-Karte zeigt aber ein verzerrtes Bild der Welt(Foto: alamy/Classic Image)
Gewohnte Perspektive: Die historische Mercator-Karte zeigt aber ein verzerrtes Bild der Welt(Foto: alamy/Classic Image)

Seit fast 500 Jahren schauen wir auf eine Karte, die uns belügt. In fast jedem Klassenzimmer hängt sie: die Mercator-Projektion. Entworfen wurde die wohl bekannteste Weltkarte 1569 vom flämischen Kartografen Gerhard Mercator. Damals war sie ein Meisterstück der Seefahrt. Aber sie ist nicht perfekt, sondern verzerrt. Europa und Russland erscheinen größer, andere Weltgegenden, Afrika und Südamerika etwa, kleiner als in der Realität. Diese Verzerrung prägt seit 500 Jahren unser Weltbild. Afrikanische Aktivisten und die Afrikanische Union wollen das nun ändern. Sie haben eine Kampagne gestartet, die eine genauere und gerechtere Darstellung der globalen Geografie fordert. »Correct the Map« heißt die Kampagne, korrigiert die Karte!

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Schlagwort: Kolonialismus
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