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Ökourlaub gegen Zerstörung

Tourismus als Standbein für die Bevölkerung am Baikalsee
von Jens Klein vom 04.10.2011
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Umweltprobleme belasten den tiefsten See der Welt: Industrieabwässer, fehlende Kläranlagen und illegales Campen sorgen für eine zunehmende Verschmutzung des Baikalsees im südlichen Sibirien, des größten Süßwasser-Reservoirs der Erde und eines einzigartigen Biotops. Von den mehr als 2000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten in der Baikalregion wurden die meisten, beispielsweise die Baikalrobbe oder der Lachsfisch Omul, bislang an keinem anderen Ort entdeckt. Moderne Abwasserreinigung, Müllrecycling, strenge Vorgaben für die Industrie und ein striktes Vorgehen gegen rücksichtslose Urlauber könnten dabei helfen, dieses Biotop zu schützen. Doch die wirtschaftliche Lage ist angespannt: Die Kommunen haben kaum finanziellen Spielraum, und Unternehmen wie die Papierfabrik in Baikalsk, die als einer der größten Verschmutzer des Sees gilt, zählen zu den wichtigsten Arbeitgebern.

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Schlagwort: Umweltschutz
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