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Ausstellung: Else Lasker-Schüler
Die poetische Welt der Else Lasker-Schüler

Mal war sie Else, mal Prinz Jussuf: Das Günther-Grass-Haus in Lübeck zeigt Zeichnungen, Briefe und Publikationen der Künstlerin Else Lasker-Schüler.
vom 29.09.2025
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Inspiriert: Im Günther-Grass-Haus in Lübeck treten Arbeiten junger Kreativer in Dialog mit Leben und Werk von Else Lasker-Schüler. (Foto: Thorsten Wulff)
Inspiriert: Im Günther-Grass-Haus in Lübeck treten Arbeiten junger Kreativer in Dialog mit Leben und Werk von Else Lasker-Schüler. (Foto: Thorsten Wulff)

Ausstellung. Die Künstlerin Else Lasker-Schüler (1869-1945) unterlief spielerisch gesellschaftliche Konventionen, vor allem Geschlechterbilder. Alter Ego der avantgardistischen Dichterin und Zeichnerin war »Prinz Jussuf von Theben«. In dieser Identität trat sie auf der Bühne auf und unterschrieb Briefe an ihre Freunde. So fiktionalisierte sie ihr Leben. Das Günther-Grass-Haus in Lübeck lädt ein, das Gesamtkunstwerk, das Else-Lasker-Schüler war, neu zu entdecken. Zu sehen sind einige Werke junger Kunstschaffender, die sich mit ihr auseinandersetzen, und vor allem Zeichnungen, Briefe und Publikationen. Erstmals ausgestellt wird eine Zeichnung eines tibetischen Tänzers mit den für Lasker-Schüler typischen Symbolen Mond, Davidstern und Herz, die auch ihre Vision des interkulturellen Miteinanders betonen.

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Schlagwort: Ausstellung
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