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Klosterbesetzung
Glücklich in ihrem Kloster

Gegen ihren Willen brachte der Obere drei Ordensfrauen in ein Pflegeheim. Jetzt sind sie daraus geflohen und haben ihr altes Zuhause zurückerobert.
vom 29.09.2025
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Wieder daheim: Die drei Ordensfrauen wollen ihren Lebensabend selbstbestimmt im eigenen Kloster verbringen. (Foto: reuters / Angelika Warmuth)
Wieder daheim: Die drei Ordensfrauen wollen ihren Lebensabend selbstbestimmt im eigenen Kloster verbringen. (Foto: reuters / Angelika Warmuth)

Das ist ein Stoff, aus dem in Hollywood Filme entstehen: Drei Ordensfrauen, alle jenseits der 80, fliehen aus einem Pflegeheim und verschaffen sich mithilfe eines Schlüsseldienstes Zutritt zu ihrem alten Zuhause, dem Kloster Goldenstein in der Nähe von Salzburg. Schwester Rita, Schwester Bernadette und Schwester Regina wollen auch im Alter selbstbestimmt leben. Im Pflegeheim, so Schwester Bernadette, sei alles so weltlich gewesen. Selbst die Kapelle habe graue Wände gehabt. Da es im Kloster Goldenstein jahrzehntelang keine Neueintritte mehr gab, wurde es 2022 von den Augustiner-Chorherren übernommen. Seitdem ist Propst Markus Grasl Oberer der drei Schwestern. Ein Vertrag regelte die Übernahme und hielt fest, dass die Ordensfrauen weiterhin im Kloster wohnen könnten, »solange dies gesundheitlich wie geistig vertretbar« sei. Doch dann ließ der Propst die drei gegen ihren Willen in ein Pflegeheim bringen. Er begründete dies mit dem Gesundheitszustand der Ordensfrauen, dem Rat der Ärzte und dem »prekären« Zustand der Räumlichkeiten. Die spektakuläre Rückkehraktion wertet Grasl als einen Bruch des Gehorsamsgelübdes. Nach einer »Phase der Ruhe« wolle er eine Lösung finden.

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Schlagwörter: Flucht Kloster
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