Zur mobilen Webseite zurückkehren

Personen und Konflikte

vom 21.10.2025
Artikel vorlesen lassen

Ludger Schepers (Foto: kna-bild / Angelika Zinzow)Ludger Schepers, Weihbischof in Essen, schämt sich für das öffentliche Sühnegebet, das vier Bischöfe nach der Rom-Wallfahrt queerer Gläubiger abgehalten haben. Um die angebliche »Entweihung« des Petersdoms wiedergutzumachen, trafen sich in Pittsburgh der kasachische Weihbischof Athanasius Schneider, der niederländische Weihbischof Rob Mutsaerts, der emeritierte Schweizer Weihbischof Marian Eleganti und der von Papst Franziskus entlassene amerikanische Bischof Joseph Strickland zum Gebet. Sie baten Gott um Vergebung, dass »mit Zustimmung der Autoritäten des Heiligen Stuhls« die Heilige Pforte und die Basilika des Heiligen Petrus »als Plattform genutzt worden sind, um stolz für die Legitimierung von Sünden gegen das sechste Gebot einzutreten«. Ferner beklagten sie, dass Geistliche »unter dem Vorwand seelsorglicher Begleitung den Menschen die ewige Wahrheit Deiner Gebote vorenthalten«. Schepers nannte das Gebet ein »skandalöses Zeichen kirchlicher Engstirnigkeit«. Die Kirche brauche nicht Sühne, sondern Selbstkritik.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwort: Sexueller Missbrauch
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0