Mit »Der Liebe zuliebe« auf Tour
Über seine spirituelle Suche, aber auch über seine Alkohol- und Drogensucht und den Entzug schreibt Konstantin Wecker in seinem kürzlich erschienenen Buch »Der Liebe zuliebe«. Der eigentliche Grund, mit dem Saufen aufzuhören, sei gewesen, dass er dereinst dem Tod nüchtern begegnen wolle. Der sowohl wegen seines politischen Einsatzes für Gerechtigkeit und Frieden als auch für seine Exzesse bekannte Liedermacher und Poet schreibt über seine lebenslange Suche nach Sinn, nach dem »mehr als alles«, nach dem großen Geheimnis, nach Liebe. Die düsteren Zeiten, zu denen auch Depression, Wahnvorstellungen und Abstürze gehörten, klammert der 78-Jährige nicht aus. »Vielleicht ist dieses Buch im fortgeschrittenen Alter meines irdischen Lebens auch so eine Art erstes Vermächtnis geworden«, sagt er.
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