Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
was gibt Halt in schwierigen Zeiten? Worauf vertrauen, wenn alles ins Wanken gerät? Sozialwissenschaftler und Psychologen sprechen gerne von »Resilienz«, einer inneren Stärke, die auch dann Bestand hat, wenn das Außen brüchig wird. Wie lässt sich diese Kraft stärken? Für viele Menschen ist die Antwort klar: Sie finden ihre Zuversicht im Glauben. Neuerdings scheint es zu einem Brückenschlag zu kommen zwischen Psychotherapie und Religion. Boris Cyrulnik jedenfalls, ein Neurologe und Psychiater aus Frankreich, sagt: Der Glaube an einen liebenden Gott kann heilsam sein. Britta Baas beschreibt seine Position ab Seite 26.
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Andrea Teupke
ist Leiterin des Ressorts
Leben & Kultur.
