Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!)
Lieber Uli Hoeneß,
nach Ihrem Ausscheiden als Präsident des FC Bayern München möchte ich Sie fragen, ob Sie nicht ehrenamtlich die neugeschaffene Manager-Stelle in der bayerischen Bischofskonferenz übernehmen möchten. Sie wissen ja: Mein Verein ist in einem ähnlich desolaten Zustand wie der FC Bayern Ende der 1970er-Jahre. Da könnten Sie Ihren reichen Erfahrungsschatz einbringen. Etwa, wie man der Konkurrenz skrupellos die besten Spieler wegkauft. Ich hätte zum Beispiel gerne den Bedford-Strohm in meinem Team. Und Navid Kermani, weil der so geniale Querpässe schlagen kann. Auch die Verpflichtung des Dalai Lama wäre ein Knüller, selbst wenn er seine besten Jahre schon hinter sich hat. Aber vielleicht wird er ja wiedergeboren. Für die Nachwuchsarbeit würde ich gerne Judith Butler verpflichten, damit unsere Jungs nicht immer das große Zittern kriegen, wenn sie das G-Wort hören. Mit diesen Neuzugängen hätten wir sonntags wieder die Hütte voll. Im Gegenzug können Sie gerne einige Bischöfe ins Ausland transferieren. Aber bitte nicht nach Rom! Das gibt nur Stress.
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