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Missbrauchte Frauen in der katholischen Kirche

von Britta Baas vom 20.11.2020
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Das Unsägliche sagen. Es in Worte bringen: Das ist für viele von Missbrauch Betroffene eine schwere Aufgabe. Seit der Aufdeckung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche vor zehn Jahren haben Studien belegt, wie massiv vor allem Kinder, Jugendliche und junge Männer Opfer wurden. Frauen gerieten kaum in den Blick. Auch nicht in der 2018 veröffentlichten, von der Kirche in Auftrag gegebenen MHG-Studie. Für den Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) Anlass zu fragen: Warum bleibt der weltweite Missbrauch von Frauen unter dem Deckel? 2019 wurde die Arte-Dokumentation »Gottes missbrauchte Dienerinnen« Anlass zum Handeln. Mit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Frauenseelsorge der Bischofskonferenz und der Deutschen Ordensoberenkonferenz veranstaltete der KDFB eine »Tagung von Frauen für Frauen«. Danach initiierte er ein Buchprojekt. Er forderte Frauen mit Missbrauchserfahrungen auf, sich zu melden. Jetzt erscheint das Buch »Erzählen als Widerstand«.

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