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Im Bilde
Beweise abstauben

Ein magnetisches Pulver erhöht die Chance, Fingerabdrücke auf Stoßzähnen zu finden – und damit Wilderer und Händler zu identifizieren.
vom 19.11.2024
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Ein Ermittler der Londoner Metropolitan Police sucht auf dem Flughafen Heathrow einen beschlagnahmten Stoßzahn nach Fingerabdrücken ab. Bisher galt es als aussichtslos, auf Elfenbein Fingerabdrücke zu finden, weil das poröse Material die Spuren innerhalb von 24 Stunden aufsaugt. Doch ein neues Verfahren mit magnetischem Pulver macht die Abdrücke bis zu 28 Tage lang sichtbar. Das erhöht die Chancen, Beteiligte am illegalen Wildtierhandel zu identifizieren und die Wilderei einzudämmen. Täglich töten Wilderer circa 30 Elefanten wegen ihrer Stoßzähne. Auch Tigerkrallen, Nashornhörner und Schuppentierschuppen lassen sich mit dem Pulver bestäuben und nach Spuren absuchen. Die Fotografin Britta Jaschinski wurde für ihr Bild, das Kunst, Wissenschaft, Kriminalität und Journalismus in einer Komposition vereint, mit einem Preis des Wettbewerbs für Naturfotografie ausgezeichnet.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 22/2024 vom 22.11.2024, Seite 2
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