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Christliche Kirchen in Syrien
Schikane, Zermürbung, Krieg

Die Zukunft der Christen in Syrien ist mehr als fraglich, auch wenn sie nicht offen verfolgt werden. Täglich mehren sich die Zeichen, dass sie nicht mehr willkommen sind. Und Hoffnung ist rar.
von Katja Dorothea Buck vom 30.11.2025
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Auch gut vier Monate nach dem Terroranschlag ist die Mar-Elias-Kirche noch nicht wiederhersgestellt. (Foto: Katja Dorothea Buck)
Auch gut vier Monate nach dem Terroranschlag ist die Mar-Elias-Kirche noch nicht wiederhersgestellt. (Foto: Katja Dorothea Buck)

Nur 51 Sekunden brauchte Muhammad Zain al-Abidin Abu Uthman am Abend des 22. Juni, um 22 Menschen mit sich in den Tod zu reißen. Kurz vor halb sieben fuhr er mit seinem Motorrad vor der Mar-Elias-Kirche im Damaszener Stadtteil Dweilaa vor, erschoss am Tor die Gemeindesekretärin, anschließend zwei Jugendliche vor dem Seiteneingang der Kirche, um dann vom Haupteingang aus eine Handgranate in den Gottesdienstraum zu werfen. Sie explodierte zwar nicht. Doch Abu Uthman eröffnete sofort mit seinem Schnellfeuergewehr das Feuer auf die 250 Betenden in den Bänken. Drei junge Männer aus der Gemeinde stürzten sich noch auf ihn und fielen mit ihm unter dem letzten Kronleuchter vor dem Ausgang zu Boden. In dem Moment zündete der Attentäter seinen Sprengstoffgürtel.

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