Sparen bei der Kirche
Spiritualität in der Kirche nicht mehr gefragt?
Das Haus der Stille der Evangelischen Kirche im Rheinland wehrt sich gegen seine drohende Schließung. »Die Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland als bisherige Trägerin plant, das Haus der Stille als Ort aufzugeben. Das heißt, sie möchte die ›Immobilie‹ im Zuge einer übergeordneten Finanzstrategie bis 2029 schließen«, heißt es auf der Homepage des Hauses. Ein entsprechender Beschluss soll der rheinischen Landessynode zu Beginn des neuen Jahres vorgelegt werden. Das Haus der Stille wirbt Spenden ein, sodass die Zuschüsse der rheinischen Landeskirche im letzten Jahr nur noch 445 000 Euro betragen haben, heißt es weiter. Das Haus bietet ein vielfältiges Kursprogramm an mit rund 80 Dozentinnen und Dozenten zu diversen spirituellen Praktiken. Daneben werden Menschen in krisenhaften Situationen begleitet und Möglichkeiten zur Prävention angeboten. So würden pro Jahr rund 1000 Menschen erreicht. Auf der Plattform change.org wurde eine Petition gestartet, um den Erhalt des Hauses zu sichern.
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