Feinkost für den Frieden
Safran aus Afghanistan, Weizen aus Palästina und Tee aus Myanmar – im Onlineshop des Berliner Start-up-Unternehmens Conflictfood kann man landestypische Spezialitäten aus Konfliktregionen erwerben. Jedem Einkauf wird eine Informationsbroschüre zur jeweiligen Konfliktsituation, zu den Menschen, ihrer Kultur, ihrem Alltag beigelegt. »Das ganze Drumherum steht bei uns im Vordergrund – man soll den Menschen begegnen und neue Sichtweisen erfahren«, erklärt Salem El-Mogaddedi, Mitgründer von Conflictfood. Außerdem gehe es darum, den Kleinbauern neue Absatzmärkte zu eröffnen und den Menschen eine wirtschaftliche Perspektive zu bieten. Auf diese Weise sollen auch Fluchtursachen wie Armut und Arbeitslosigkeit bekämpft werden.
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