Hetze, damals
René Böll, Sohn des Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll, vermutet, dass die öffentlichen Attacken vor allem des Springer-Verlags »am frühen Tod meines Vaters eine Mitschuld tragen«. Er sei in Hunderten von Artikeln, im Fernsehen, im Bundestag und sogar auf offener Straße diffamiert worden. Sein Werben für einen differenzierten Umgang mit der RAF und die Erzählung »Die verlorene Ehre der Katharina Blum« hätten Argwohn geschürt. »Wir wurden polizeilich überwacht, die Post geöffnet, das volle Programm.« Darunter habe sein Vater sehr gelitten.
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