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US-Wirtschaftspolitik
Der Zöllner im Weißen Haus

Donald Trumps Zollpolitik dürfte die Schere zwischen Arm und Reich vergrößern und viele Wähler verprellen. Seine Gegner sollten sich trotzdem nicht zu früh freuen. Ein Kommentar.
von Wolfgang Kessler vom 10.12.2024
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(Zeichnung: PA / Die Kleinert / Kostas Koufogiorgos)
(Zeichnung: PA / Die Kleinert / Kostas Koufogiorgos)

Viele marktliberale Ökonomen kritisieren, dass die von Donald Trump geplante Zollpolitik den Freihandel beeinträchtigen wird. Das ist richtig, geht aber am Problem vorbei. Es ist durchaus legitim, den Welthandel mit Zöllen zu regulieren, um bestimmte Ziele zu fördern. Auch die Europäische Union wird ab 2026 eine CO2-Abgabe auf alle Importe erheben. Sie will damit verhindern, dass Konzerne, die in anderen Ländern klimaschädlich produzieren, einen Wettbewerbsvorteil haben. Dieser Importzoll ist nachvollziehbar, denn er soll die Klimapolitik der Europäischen Union absichern.

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