Personen und Konflikte
Agnès Callamard, Generalsekretärin von Amnesty International, hat die Weltgemeinschaft aufgefordert, nicht über die Gräueltaten der RSF-Miliz in der sudanesischen Stadt Al-Faschir hinwegzusehen. Überlebende der Massaker berichteten laut Amnesty International, Kämpfer der RSF-Miliz hätten bei Einnahme der Stadt unbewaffnete Männer hingerichtet und Dutzende Frauen und Mädchen vergewaltigt. Die RSF-Miliz (»Rapid Support Forces«) hat die Stadt Al-Faschir im Bundesstaat Nord-Darfur nach monatelanger Belagerung Ende Oktober eingenommen. Es gibt seitdem zahlreiche Hinweise auf Massaker und andere Verbrechen an der Bevölkerung. Der Krieg zwischen RSF und Regierung hat eine der schlimmsten humanitären Katastrophen der vergangenen Jahre verursacht. Mehr als 21 Millionen Menschen sind in dem nordostafrikanischen Land von akutem Hunger betroffen.
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