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Personen und Konflikte

vom 16.12.2022
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Regina Soremba-Böxkes, Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Bayern, hat den Vorstoß der bayerischen Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU), die täglichen Arbeitszeiten regulär über die aktuell mögliche Höchstdauer von zehn Stunden auszudehnen, als »vollkommen unverständlich« bezeichnet. In einer Zeit, in der besonders Frauen vom Arbeitsalltag, von Betreuungs- und Pflegeaufgaben belastet seien, sei dieser Vorstoß nicht das, was sie von einer Frauenministerin erwarte, sagte Soremba-Böxkes. Ministerin Scharf möchte, dass Angestellte ihre Wochenarbeitszeit flexibel über die einzelnen Tage verteilen und so auch 12-Stunden-Schichten arbeiten können. Petra Ziegler, Co-Vorsitzende bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Bayern, erklärte, dass es handfeste arbeitsmedizinische Gründe gebe für die Begrenzung auf in der Regel acht Arbeitsstunden pro Tag. »Die Beschäftigten sind weniger produktiv, dafür geht die Unfallgefahr signifikant nach oben«, sagte Ziegler.

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