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Gesundheit
Glyphosat wohl doch krebserregend

Fachzeitschrift zieht zentrale Studie zurück, weil sie offenbar vom Hersteller mitverfasst und bezahlt wurde.
vom 16.12.2025
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Seit Jahrzehnten wird über mögliche Gesundheitsrisiken des Wirkstoffs Glyphosat diskutiert, der zur Unkrautvernichtung eingesetzt wird. Nun gibt es Hinweise, dass die zentrale Studie, die als Beleg für die Unbedenklichkeit des Mittels gilt, nicht objektiv war. Glyphosat wird von Bayer unter dem Namen Roundup vertrieben. Das Unternehmen und der ursprüngliche Hersteller Monsanto, der von Bayer aufgekauft wurde, hatten stets bestritten, dass Glyphosat krebserregend sein könnte. Sie beriefen sich auf eine im Jahr 2000 in der Fachzeitschrift »Regulatory Toxicology and Pharmacology« veröffentlichte Studie. Die Zeitschrift hat die Studie nun jedoch zurückgezogen, da sich herausgestellt hat, dass die Autoren vermutlich Geld von Monsanto erhalten hatten. Forschungsergebnisse, die auf ein Krebsrisiko hindeuten, seien nicht berücksichtigt worden. Möglicherweise wurde die Studie von Monsanto mitverfasst.

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Schlagwörter: Glyphosat Studie
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