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Im Bilde
Segen fürs neue Jahr

Angehörige der afro-brasilianischen Umbanda-Religion bitten die Meeresgöttin Yemanjá um Segen für das neue Jahr.
vom 16.12.2025
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Ein heiliger Moment: Drei Frauen, Angehörige der Umbanda-Religion, opfern am Jahreswechsel Blumen. Weil die Copacabana in Rio de Janeiro von Silvesterfeiernden überfüllt ist, suchen sie für ihr Ritual abgelegenere Strände auf. (Foto: laif/The New York Times/Redux)
Ein heiliger Moment: Drei Frauen, Angehörige der Umbanda-Religion, opfern am Jahreswechsel Blumen. Weil die Copacabana in Rio de Janeiro von Silvesterfeiernden überfüllt ist, suchen sie für ihr Ritual abgelegenere Strände auf. (Foto: laif/The New York Times/Redux)

Wie beginnt man ein neues Jahr? In den 1950er-Jahren versammelten sich Anhänger der afro-brasilianischen Religion Umbanda an der Copacabana, um ihrer Meeresgöttin Yemanjá Opfer darzubringen und ihren Segen fürs neue Jahr zu erbitten. Sie trugen weiße Kleidung zu ihren Ehren, warfen Blumen ins Meer, bauten Altäre im Sand und sprangen über sieben Wellen – eine heilige Zahl in ihrer Religion. Dieser Brauch entwickelte sich zu einem heiligen Moment im Jahr für viele Menschen im Nordosten Brasiliens. Deren Vorfahren waren versklavt worden. Sie verehren heute eine Vielzahl von Gottheiten und sind in Brasilien Vorurteilen ausgesetzt. Heute verdrängen zwei Millionen Silvesterfeiernde an der Copacabana die spirituellen Rituale. Doch die Anhänger der Yemanjá finden weiterhin Wege, dem Ozean ihre Gaben zu bringen, zum Beispiel an abgelegeneren Stränden von Rio.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 24/2025 vom 19.12.2025, Seite 2
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Die Schriftstellerin Iris Wolff über die Welt jenseits des Lärms
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Schlagwörter: Brasilien Im Bilde Meer Sklaverei
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