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Ernährung
Teure Lebensmittel

Die Monopolkommission spricht aus, was alle ahnen: Die teuren Lebensmittelpreise vergrößern die Gewinne der Supermarktketten, sie kommen nicht den Landwirten zugute.
von Christoph Fleischmann vom 19.12.2025
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Das täglich Brot: Hohe Preise kommen meist nicht bei den Landwirten an (Foto: picture alliance/dpa/Boris Roessler)
Das täglich Brot: Hohe Preise kommen meist nicht bei den Landwirten an (Foto: picture alliance/dpa/Boris Roessler)

Auch wenn die Butter mancherorts kurz vor Weihnachten überraschend günstig geworden ist: Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass Lebensmittel zwischen 2020 und Mitte 2025 um rund 36 Prozent teurer geworden sind. Das liegt deutlich über der allgemeinen Preisentwicklung. Nun könnte man sagen: Gut so, Lebensmittel sollten uns mehr wert sein und die Bäuerinnen und Bauern weltweit besser bezahlt werden. Das ist aber nicht der Fall. Nach dem jüngsten Bericht der Monopolkommission der Bundesregierung wird vielmehr die Schere größer zwischen den Erzeugerpreisen, also dem, was die Landwirte bekommen, und den Verbraucherpreisen, die wir im Supermarkt zahlen. Das heißt: Die erhöhten Preise kommen nicht bei den Erzeugern an, sondern vergrößern die Gewinne der wenigen großen Supermarktketten und der Hersteller – zum Beispiel Molkereien oder fleischverarbeitende Industrie.

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