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Der relative Pazifist
Wir brauchen keine Atomwaffen

Je länger wir mit dem Risiko eines Atomkriegs weiterleben, desto größer wird während dieses Zeitraums die Gesamtwahrscheinlichkeit dafür, dass ein Fehler irgendwann doch in die Katastrophe führt, sagt Olaf L. Müller und erklärt, warum militärische Stärke kein ungefährliches Rezept für Frieden ist.
von Olaf L. Müller vom 14.12.2025
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(Foto: pa/United Archives)
(Foto: pa/United Archives)

In der neuen Friedensdenkschrift der EKD finden sich die bekannten theologischen Bedenken gegenüber Nuklearwaffen; gleichwohl sei, so heißt es dort, der gänzliche Verzicht auf nuklearen Schutz sicherheitspolitisch kaum zu verantworten. Und so ist folgerichtig von einem Dilemma die Rede, in dem die Verantwortlichen Schuld auf sich laden, einerlei, ob sie sich für oder gegen nukleare Abschreckung entscheiden. Gibt es aus diesem Dilemma wirklich keinen Ausweg? Ein relativer Pazifismus könnte die Frage beantworten.

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Schlagwort: Atomwaffen
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