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Der Glaube an den Sinn
Ja zum Leben sagen

Die Sehnsucht nach Sinn lässt sich nicht einfach »antrainieren« oder »wegscrollen«. Glücklicherweise gibt es auch noch andere Wege, sich dem abhandengekommenen Sinn auf heilsame Weise wieder anzunähern.
von Matthias Messmer vom 20.02.2026
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(Foto: freepik/michaelabrahamk)
(Foto: freepik/michaelabrahamk)

Fast jeder Mensch kennt das merkwürdige Gefühl der Sinnlosigkeit. Manchmal überkommt es uns angesichts der Weltlage – wenn sich Meldungen über Kriege, Krisen und Katastrophen geradezu überschlagen und die negativen Nachrichten kein Ende zu nehmen scheinen. Doch ebenso gut kann dieses Gefühl aus dem eigenen Leben heraus entstehen: nach einem Verlust, in Phasen von Stress oder Überforderung, bei Krankheit oder einfach dann, wenn der Boden unter den Füßen ins Wanken gerät. Die Leere, die sich in solchen Momenten breitmacht, fühlt sich oft an, als hätte jemand die Linse der Bedeutung aus dem Auge entfernt. Das Gesichtsfeld verengt sich schlagartig.

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