Iran
Haltlose Kriegsgründe
Am 28. Februar 2026 griffen die USA und Israel gemeinsam Iran an. Ziel der Angriffe war es, einen Regimewechsel in Iran herbeizuführen. US-Präsident Donald Trump sieht in der Führung Irans eine Bedrohung und will mit den Militärschlägen auch die iranischen Atom- und Raketenprogramme beseitigen. Auch behaupten die USA, man wolle der iranischen Bevölkerung helfen, nachdem Proteste im Januar 2026 von iranischen Sicherheitskräften brutal niedergeschlagen wurden. In einer Pressemitteilung vom 6. März 2026 erklärte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz: »Wir teilen die Ziele der Vereinigten Staaten und Israels, die das iranische Nuklear- und Raketenprogramm, Teherans Bedrohung Israels, seine Unterstützung von Terrorismus und Proxies betreffen.« Iran hat als Reaktion Israel und Militärstützpunkte der USA in Bahrain, Katar, Kuwait, Jordanien, Irak und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Raketen und Drohnen beschossen. Darüber hinaus hat Iran den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus lahmgelegt. Ungefähr ein Fünftel des global gehandelten Öls wird durch diese Meerenge verschifft. Wenn dieser Verkehr über einen längeren Zeitraum ausbleibt, kann das für die Weltwirtschaft schwerste Folgen haben. Die Medien berichten umfassend über diesen Krieg, wobei Zusammenhänge, die es ermöglichen, den Konflikt zwischen dem Westen und Iran besser zu verstehen, nur unzureichend beleuchtet werden.
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