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Friedensordnung
Tod und Vertreibung

Vor achtzig Jahren wollten die Vereinten Nationen nach zwei schrecklichen Weltkriegen eine Friedensordnung errichten, die territoriale Integrität und Unabhängigkeit sowie die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht achtet. Was ist daraus geworden?
von Florian Zollmann vom 23.07.2025
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(Foto: Shutterstock/hxdbzxy)
(Foto: Shutterstock/hxdbzxy)

Im Juni 2025 griffen zuerst Israel und dann die USA Einrichtungen in Iran an, mit dem offiziellen Ziel, Irans Atomprogramm zu zerstören. Iran feuerte daraufhin Raketen auf Israel und auf Militärbasen der USA. Israel und die USA behaupteten, Iran sei eine Bedrohung und wäre bald in der Lage gewesen, eine Atombombe fertigzustellen. Iran behauptete demgegenüber, es verwende sein Atomprogramm lediglich für zivile Zwecke. Der Konflikt konnte mittels einer Waffenruhe am 24. Juni 2025 vorerst entschärft werden. Es ist unklar, inwieweit Irans Atomanlagen durch die Angriffe beschädigt wurden. Irans Machthaber haben angekündigt, das Atomprogramm weiterzubetreiben. Der Konflikt birgt ein gefährliches Potenzial, denn Israel und die USA könnten versucht sein, Iran wegen seiner Atomanlagen erneut anzugreifen. Ein weiterer Krieg muss jedoch unter allen Umständen vermieden werden, denn dieser könnte sich zu einem Flächenbrand ausweiten. Iran ist in der Lage, in den Golfstaaten gelegene US-Militärbasen anzugreifen. Auch könnte Iran die Straße von Hormus blockieren, durch die ein erheblicher Teil der weltweiten Ölversorgung gewährleistet wird, und damit die Weltwirtschaft lahmlegen.

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