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Philippinen
Gemüse statt Gewehre

In Kauswagan bekämpften sich jahrzehntelang muslimische Rebellen und die Armee. Als das Rathaus besetzt wurde und die Kämpfer 300 Geiseln nahmen, erklärte ihnen Präsident Joseph Estrada den »totalen Krieg«. Ein Konflikt ohne Ende. Bis Rommel Arnado kam.
von Annette Lübbers vom 23.07.2025
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Der Autor Bernward Geier inmitten von Kämpfern der MILF in einem Dschungel-Camp (Foto: Bernward Geier)
Der Autor Bernward Geier inmitten von Kämpfern der MILF in einem Dschungel-Camp (Foto: Bernward Geier)

Rommel Arnado könnte noch immer den amerikanischen Traum leben. Der am 22. Juli 1957 in der Region Mindanao auf den Philippinen geborene Sohn eines Pfarrers war in den 1980er-Jahren in die USA ausgewandert. Mit stetig wechselnden Tätigkeiten – vom Autoverkäufer über UPS-Fahrer bis zum Immobilienmakler – wurde er schließlich ein wohlhabender Mann. Zusammen mit seiner philippinischen Frau bekam er drei Kinder, alle amerikanische Staatsbürger. So hätte es bis zur wohlverdienten Rente weitergehen können. Aber dann stand 2007 ein Besuch seiner Heimatstadt Kauswagan im Terminkalender. Eine Art »Geisterstadt«, in der die Menschen in Angst und Schrecken lebten.

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