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Mein heiliger Ort
Eingang zur Anderswelt

Kühle im Schatten der Mauer, dann wieder Licht auf der anderen Seite. Dort ist auch wieder nur Welt, Grün, Landschaft. Noch mal durchgehen. Passiert was?
von Matthias Morgenroth vom 21.08.2025
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(Foto: getty images / Barbara Neal 2021)
(Foto: getty images / Barbara Neal 2021)

Da wächst ein Hügel aus der grünen Ebene, auf dem Hügel ein Turm. Wir waren schon zwei Wochen an der südenglischen Küste wandern gewesen, als wir nach Glastonbury kamen, diesem kleinen Städtchen mitten in der ehemals sumpfigen, jetzt sehr grünen Ebene von Somerset. Aus der Wildnis in eine touristisch-esoterische Betriebsamkeit, ein kleiner Schock. Bändchen werden angeboten, Segenswünsche, Local Ale auch. Glastonbury ist berühmt für sein Sommerfestival mit unendlich vielen Zelten und Leuten. Glastonbury hat auch eine alte Geschichte, ein verfallenes Kloster zeugt davon. Doch das alles ist nichts gegen diesen grünen Hügel mit Turm, weithin zu sehen. »Tor« heißt ein solcher Berg, ein altes Wort, ein keltisches Wort, aber ein Tor im deutschen Sinn des Wortes ist auch der Turm oben auf dem Gipfel selbst. Er ist ein Überbleibsel der St. Michael’s Church aus dem 14. Jahrhundert, doch führt das Tor im Turm längst nicht mehr in ein Kirchenschiff hinein, sondern nur wieder auf die Hügelkuppe hinaus. Ein magisches Bild.

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Schlagwort: Esoterik
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