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Wie war das unter Nazis?

Aufarbeitung beginnt mit der Erforschung der Familiengeschichte.
von Norbert Copray vom 19.12.2025
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Das Weihnachten in Hitlers Führerhauptquartier »Wolfsschanze« (heute Polen) war freud- und traditionslos. Christliche Traditionen waren Hitler zuwider, schreibt der Historiker und Theologe Felix Bohr in seinem Buch »Vor dem Untergang«. Darin untersucht er »Hitlers Jahre in der ›Wolfsschanze‹« und zeigt nebenbei, wie das NS-Regime das Weihnachtsfest nutzte, »um Hitler als ›gottgesandten‹ Erlöser der ›Volksgemeinschaft‹ in Szene zu setzen«. Bohr beschreibt exzellent den Alltag und die Routine in der Wolfsschanze ebenso wie den Ausnahmezustand nach dem Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Zudem beleuchtet er die Relevanz des Diktators während seiner letzten Jahre. Er entmystifiziert Hitler, benennt die Selbstgerechtigkeit der Deutschen, an die die AFD heute fast nahtlos anschließen kann, wenn sie die »schuldzentrierte deutsche Erinnerungskultur« beklagt.

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Schlagwort: Weihnachten
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