Seligsprechung im Huckepack

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Es wirkt wie ein raffinierter Coup, den Papst Benedikt XVI. vor Weihnachten landete. An die längst erwartete Tugenderklärung für Papst Johannes Paul II. fügt er die Tugenderklärung für Papst Pius XII. an, der während des Holocausts und Zweiten Weltkriegs die katholische Kirche führte. Im Windschatten des von den Massen des Kirchenvolks geliebten Karol Wojtyla soll der in seiner Theologie fragwürdige, von Konservativen verehrte Römer Eugenio Pacelli der Seligsprechung näherrücken.
Das Vorpreschen im Fall des Pacelli-Papstes kann von den vielen Verehrern Johannes Pauls II. als eine Beleidigung verstanden werden. Es ist eine Provokation Papst Ratzingers gegenüber Juden in aller Welt. Während Benedikt XVI. die Tapferkeit, Vernunft und stille Diplomatie Pius’ XII. würdigt, finden Vertreter jü
