Die Kraft, trotzdem zu leben
von
Eva Baumann-Lerch
vom 25.01.2015

Luise Reddemann, Psychoanalytikerin: »Die Fähigkeit, nach traumatischen Erfahrungen wieder aufzustehen, hängt mit der seelischen Widerstandskraft zusammen.« (Foto: pa/Murat)
Sie haben bereits ein Digital-Abo? Hier anmelden

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:
Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen
Sie sind kein Print-Abonnent? Jetzt gratis testen

Jetzt direkt weiterlesen:
Digital-Zugang
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €
Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden
Sie haben bereits ein Digital-Abo? Hier anmelden

4 Wochen freier Zugang zu allen
PF+ Artikeln inklusive E-Paper
ergänzend zu Ihrem Print-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo? Hier anmelden
Publik-Forum: Frau Reddemann, manche Menschen brechen nach einem Schicksalsschlag zusammen und finden nicht mehr ins Leben zurück. Andere scheinen ähnliche Erfahrungen unbeschadet zu überstehen. Wie kommt das?
Luise Reddemann: Die Fähigkeit, nach traumatischen Erfahrungen wieder aufzustehen, hängt mit der seelischen Widerstandskraft zusammen. Wir nennen sie »Resilienz«. Das ist so etwas wie ein psychisches Immunsystem, das unsere innere Heilung unterstützt. Diese Kraft ist bei Menschen sehr unterschiedlich und individuell.
Wovon hängt das ab?
Reddemann: Zuallererst von der mitmenschlichen Zuwendung. Wenn Betroffene nach einem Zugunglück oder dem Tod eines Angehörigen liebevoll aufge
Luise Reddemann, geboren 1943, ist Nervenärztin und Psychoanalytikerin. Sie gilt als eine der ersten und führenden Traumatherapeutinnen in Deutschland. Von 1985 bis 2003 leitete sie die psychosomatische Klinik des Evangelischen Krankenhauses in Bielefeld. Dort entwickelte sie gemeinsam mit dem Behandlungsteam die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT). Reddemann setzt sich seit Jahren für eine »frauengerechte Psychotherapie« ein. Seit 2007 ist sie Honorarprofessorin für Psychotraumatologie und psychologische Medizin an der Universität Klagenfurt.
Kommentare und Leserbriefe

Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0