Die Angst vor dem GroKodil
Auf den ersten Blick ist es durchaus verständlich, dass die Sozialdemokraten nur zögerlich mit der Union über eine neue Regierung verhandeln. Immerhin sprechen sie dabei über die dritte Große Koalition seit 2005. Bei jeder Wahl danach hat die SPD Stimmen verloren – zuletzt 2017. Und dies obwohl die Sozialdemokraten durchaus (kleinere) Schritte in Richtung soziale Gerechtigkeit durchsetzen konnten, wie den Mindestlohn. Doch wegen der Wahlniederlagen hat sie Angst, von dem GroKodil, so der Stern über die GroKo, gefressen zu werden. Deshalb diskutiert sie Alternativen zu einer Koalition: Von »Kooperationskoalition« oder »geduldeter Minderheitsregierung« ist die Rede.
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