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Kein Werk ist wie das andere

von Birgit-Sara Fabianek vom 14.01.2022
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Bu machen: »Pelzhandschuhe, 1936/1984« (Ursula Hauser Collection, Schweiz, © VGBild-Kunst Bonn 2022, Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, © 2021, ProLitteris, Zuric)
Bu machen: »Pelzhandschuhe, 1936/1984« (Ursula Hauser Collection, Schweiz, © VGBild-Kunst Bonn 2022, Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich, © 2021, ProLitteris, Zuric)

Ausstellung. Meret Oppenheims Kunst spielt mit der Wahrnehmung. In den 1960er-Jahren experimentierte sie mit dreidimensionalen Vexierbildern wie dem Eichhörnchen: halb Tier, halb Bierkrug. Manche sehen darin späte Anklänge an ihr surrealistisches Werk, vor allem an ihre ikonische Pelztasse, deren Idee auf eine Begegnung mit Pablo Picasso und Dora Maar Anfang 1936 zurückgeht. Doch Meret Oppenheims Werk lässt sich nicht auf ihre Arbeiten im Kreis der Pariser Surrealisten reduzieren, sie selbst hat sich gegen derlei Einsortierung gewehrt. Sie war mit ihrer Kunst immer nah am Zeitgeist, sie mochte offene Kunstkonzepte, kombinierte Fundstücke aus der Natur mit Alltagsgegenständen, schuf erzählende Gemälde und geometrische Abstraktionen, schrieb Gedichte, fertigte Schmuckstücke und konzipierte Skulpturen im öffentlichen Raum wie den Oppenheimbrunnen in Bern. Die Retrospektive »Mon Exposition« im Kunstmuseum Bern zeigt die aufregende Vielseitigkeit der wohl bedeutsamsten Schweizer Künstlerin.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 1/2022 vom 14.01.2022, Seite 54
An das Morgen glauben
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Trotz aller Krisen zuversichtlich in die Zukunft

»Meret Oppenheim. Mon Exposition« bis 13. Februar im Kunstmuseum Bern. Auch virtuell lässt sich in Leben und Schaffen der Künstlerin eintauchen: www.meretoppenheim.kunstmuseumbern.ch

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