Mit Nachbarschaftshilfe gegen die Pflegekrise
Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, dringt darauf, neue Lösungswege in der Pflegekrise zu gehen. Nachbarschaftshilfe und Unterstützung von Familie und Freunden müssten stärker als bisher mit der professionellen Pflege verzahnt werden, sagte die frühere Bundesumweltministerin (CSU). Pflegekräfte sollten durch Entbürokratisierung entlastet werden, nicht durch Digitalisierung. »Die Pflege braucht menschliche Zuwendung. Das geht nicht mit Robotern«, so Hasselfeldt. Zudem dürften Pflegekräfte bei Personalengpässen nicht aus der Freizeit geholt werden, betonte sie. Hier müssten »trägerübergreifende Pools« eingerichtet werden, um weitere Überlastungen zu verhindern.

