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Personen und Konflikte

vom 09.01.2024
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Nancy Faeser, Bundesinnenministerin, hat angekündigt, dass die Entsendung von Imamen aus der Türkei nach Deutschland schrittweise beendet wird. Künftig soll der größte Moscheeverband Ditib jährlich 100 Imame in Deutschland ausbilden, die jene Vorbeter ablösen sollen, die bisher aus der Türkei entsandt und bezahlt werden. Die Ditib steht unter der Aufsicht der türkischen Religionsbehörde Diyanet und betreibt in Dahlem in der Eifel ein Weiterbildungszentrum für religiöse Berufe. Faeser nannte das Abkommen mit der Türkei einen »Meilenstein für die Integration und die Teilhabe muslimischer Gemeinden in Deutschland.« Murat Kayman, Publizist und ehemaliger Justiziar der Ditib, sieht die deutsche Islam-Politik dagegen als »erkennbar gescheitert«. Entscheidend sei nicht, wo die Imame ausgebildet würden, sondern welche Haltung Muslime zur Gesellschaft entwickelten. Die Türkei habe weiterhin Erfolg damit, dass sich Muslime nicht als deutsche Bürger, sondern als türkische Minderheit im Ausland fühlten.

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Schlagwort: Integration
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