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Aufgefallen: Andreas Büttner
Der dem Hass trotzt

Hetze im Netz, Morddrohung, Brandanschlag: Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner wird immer wieder angegriffen. Ans Aufgeben denkt er nicht.
von Nana Gerritzen vom 20.01.2099
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Als erster Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg ist der Linken-Politiker Andreas Büttner normalerweise Ansprechpartner für jüdische Gemeinden. Er klärt in Schulen, Kirchen und anderen Einrichtungen über Judenhass auf und unterstützt jüdische Einrichtungen in allen möglichen Angelegenheiten, zum Beispiel, wenn es um ihre Sicherheit geht. Nun aber rückt die Frage seiner persönlichen Sicherheit ins Zentrum: Innerhalb weniger Tage wurde erst auf seinem privaten Grundstück Feuer gelegt und ein Hamas-Symbol an eine Tür gesprüht, dann ging eine Morddrohung per Post im brandenburgischen Landtag ein. Überrascht sei er nicht, sagt der 52-Jährige, der selbst Mormone ist, »aber nicht sehr gläubig«. Seit der Amtsübernahme 2024 werde er »quasi täglich bedroht und beleidigt, vor allem in den sozialen Medien«. Im August 2024 kratzten Unbekannte Hakenkreuze und Davidsterne in den Lack seines Autos.

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