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Jenseits von Bullerbü

Vielfältig, kostenlos – und sozial ungerecht? Auch in Schweden vertrauen immer mehr Eltern ihre Kinder Privatschulen an
von Elmar Jung vom 27.04.2011
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Konrad Hättmark ist 14 und geht seit zwei Jahren auf eine Privatschule. Als er noch eine staatliche Einrichtung besuchte, war er ein unterdurchschnittlicher Schüler. In der Anonymität einer großen Klasse konnte er leicht abtauchen. »Ich langweilte mich. Wir haben praktisch immer nur das nachgebetet, was der Lehrer an die Tafel schrieb. Irgendwann war dann Prüfung«, sagt er. Hier bekomme er mehr Aufmerksamkeit. »Man kümmert sich einfach mehr und lernt dabei auch noch das selbstständige Arbeiten.« Sein bester Freund habe ihn auf die Idee mit der Privatschule gebracht. Er besuche selbst eine, erzählt der Schüler aus dem einstigen Pisa-Vorzeigeland Schweden.

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Schlagwort: Schweden
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