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Synodaler Weg
Reform geht!

Rund 230 Delegierte machen sich diesen Donnerstag und Freitag wieder auf den Synodalen Weg. Sicher ist eines: Nur wer nicht auf Rom wartet, verändert die Kirche. Der Synodale Weg funktioniert – die Revolution von oben nicht, kommentiert Britta Baas.
vom 03.02.2021
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Redet miteinander und handelt: Teilnehmer der Synodalversammlung am 31. Januar 2020 im Dominikanerkloster in Frankfurt. Unter ihnen Karlheinz Diez (m.), Weihbischof in Fulda. (Foto: KNA)
Redet miteinander und handelt: Teilnehmer der Synodalversammlung am 31. Januar 2020 im Dominikanerkloster in Frankfurt. Unter ihnen Karlheinz Diez (m.), Weihbischof in Fulda. (Foto: KNA)

Was ist eigentlich gut am Katholizismus? Im Vatikan dominieren vormoderne Kardinäle die Geschicke der Kirche. Der Apparat hat sich festgefahren in einem Sumpf aus Machtmissbrauch, Frauenverachtung und Gestrigkeit. Der Frust der Kirchenkritiker über diese Zustände entlädt sich auch über Reformbewegungen. Was hätten sie schon erreicht, die Leute von Wir sind Kirche, aus der Kirche von unten, von Maria 2.0? Was habe der deutsche Verbandskatholizismus zum Reformieren beigetragen? Nichts! In Deutschland, ja in ganz Westeuropa sei das Katholische nun ein Auslaufmodell, dessen Niedergang sich in massenhaften Kirchenaustritten zeige.

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