Personen und Konflikte
Mechthild Heil, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), hat erklärt, die stark eingebrochenen Mitgliederzahlen hingen nicht allein mit der Beitragserhöhung für den Bundesverband zusammen. In den vergangenen drei Jahren hat die kfd etwa 90 000 Mitglieder verloren, was etwa einem Viertel der Gesamtzahl entspricht. Die kfd hatte 2021 beschlossen, den Beitrag für den Bundesverband zu erhöhen, dies aber erst zum 1. Januar diesen Jahres umgesetzt. Dazu gebe es keine Alternative, so Heil. Sie habe den Eindruck, dass das für viele nur der Anlass, aber nicht der einzige Grund sei, auszutreten. »Wenn sich ganze Ortsverbände auflösen, liegt das auch oft daran, dass sich kein Leitungsteam mehr findet«, sagte Heil. In einem Statement der kfd hieß es außerdem, der Verband leide unter dem Vertrauensverlust in die Kirche. Allerdings zeigten auch Frauen ein Interesse an einer Mitgliedschaft, die nicht mehr in der Kirche seien. Ihnen stünde die Tür zur Mitgliedschaft offen.
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