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Hybride Kriegsführung
Putins Wahlhelfer in Deutschland

Der russische Sender »RT« ist hierzulande verboten. Doch er ist weiterhin aktiv, gerade jetzt, vor dem 23. Februar. Seine Favoritinnen: Sahra Wagenknecht und Alice Weidel. Ein Mann hingegen ist das oberste Feindbild.
von Susanne Spahn vom 04.02.2025
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Klare Botschaft: Ein Demonstrant zeigt im April 2022, was er von Russia Today hält. (Foto: PA / DPA / Jonas Walzberg)
Klare Botschaft: Ein Demonstrant zeigt im April 2022, was er von Russia Today hält. (Foto: PA / DPA / Jonas Walzberg)

Weidel oder Wagenknecht? Wer wissen will, wie die Sympathien in Russland mit Blick auf die bevorstehenden Bundestagswahlen verteilt sind, sollte auf die Seite des russischen Auslandssenders RT, vormals Russia Today schauen. Ganz weit oben steht die Chefin des BSW, Sahra Wagenknecht, mit ihrer Rede auf dem Parteitag in Bonn. RT hatte einen Reporter vor Ort, ungeachtet der Sanktionen gegen die russischen Staatsmedien. Da passt es gut, dass Wagenknecht erklärt: »Die Sanktionen gegen Russland haben nichts mit Moral, sie haben nichts mit Menschenrechten, sie haben nichts mit Friedensliebe zu tun.« Das ist Musik in den Ohren der russischen Führung. Damit kein Nutzer die Rede verpasst, gibt es gleich ein zweites Video derselben Rede, nur dass es die Parteichefin von der Seite zeigt. Die Sanktionen seien ein »Konjunkturprogramm für die US-Wirtschaft«, schimpft Wagenknecht, die USA seien die eigentlichen Kriegstreiber. Dass die Sanktionen mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine zusammenhängen, kommt nicht vor.

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