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Der Traum des Herrn He Xin

Als Christ wurde He Xin in China verfolgt. In Deutschland drohte dem Flüchtling die Abschiebung. Doch dann veränderte ein Publik-Forum-Bericht sein Leben
von Kristin Kupfer vom 04.05.2012
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Für den Chinesen He Xin ist ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen: Endlich frei sein, sich endlich nicht mehr als Mensch zweiter Klasse fühlen. Vor allem aber hat er nicht mehr diese Todesangst, nach China abgeschoben zu werden. Ein Artikel in dieser Zeitschrift hat dazu wesentlich beigetragen. Im November 2010 veröffentlichte Publik-Forum (21/2010) einen Bericht über den damals abgelehnten 38-jährigen Asylbewerber. Die Abschiebung drohte. Doch durch den Artikel gab es eine Welle der Solidarität: im thüringischen Mühlhausen, wo er wohnt, aber auch anderswo. Zeitungen berichteten über die Flucht des Chinesen, dem daheim die Todesstrafe droht: weil er sich im christlichen Hauskreis in seiner Heimatstadt Zhang Jiang politisch engagiert hat. Viele seiner Glaubensbrüder sind verhaftet worden. Sein Pfarrer schrieb ihm damals, was auch in der Überschrift über unserem Artikel stand: »Möge Gott dich beschützen.« Und so ist es auch gekommen. He Xin ist als Flüchtling anerkannt, darf sicher in Deutschland bleiben.

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Schlagwörter: Menschenrechte Solidarität
Publik-Forum
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