Ein kleines Wunder
von
Wolfgang Kessler
vom 10.02.2017
Fünf Jahre knechtete die sogenannte Troika aus Internationalem Währungsfonds, Europäischer Zentralbank und der EU-Kommission das hochverschuldete Portugal mit Sparauflagen und der Verpflichtung zu Steuererhöhungen. Vor zwei Jahren hat sich die sozialistische Regierung zumindest von den Sparmaßnahmen verabschiedet. Während die Troika-Vertreter neue Schulden fürchten, schaffen die Portugiesen ein kleines Wunder: Sie beweisen, dass man nicht bei den Armen sparen muss, um die Schuldengrenze der EU einzuhalten.
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Datum der Erstveröffentlichung: 10.02.2017

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