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Eisbaden gegen soziale Kälte

Umwelt- und Sozialverbände fordern die Einführung des Kimageldes.
vom 06.02.2024
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Sprung ins kalte Wasser: Mit einem Bad in der Spree haben 50 Mitglieder von Umwelt- und Sozialverbänden ihrer Forderung nach einer schnellen Einführung des Klimageldes Nachdruck verliehen (Foto: Greenpeace/Chris Grodotzki)
Sprung ins kalte Wasser: Mit einem Bad in der Spree haben 50 Mitglieder von Umwelt- und Sozialverbänden ihrer Forderung nach einer schnellen Einführung des Klimageldes Nachdruck verliehen (Foto: Greenpeace/Chris Grodotzki)

Um ihrer Forderung nach einer schnellen Einführung des Klimageldes Nachdruck zu verleihen, sind Ende Januar rund 50 Mitglieder von Umwelt- und Sozialverbänden in die eiskalte Spree am Berliner Reichstag gesprungen. Die Protestierenden von Arbeiterwohlfahrt, dem Paritätischen Gesamtverband, der Gewerkschaft ver.di und Greenpeace forderten bei ihrer Aktion im etwa drei Grad kalten Wasser auf Bojen und Schildern: »Klimageld jetzt!« Das Klimageld soll einen sozialen Ausgleich schaffen für den steigenden CO2-Preis, der klimaschädliche fossile Energien wie Öl, Gas und Sprit teurer macht. Diese ökologisch notwendige Verteuerung belastet Haushalte mit mittleren und niedrigen Einkommen besonders stark, weil sie einen größeren Teil ihres Einkommens für Energiekosten aufwenden müssen. Das Klimageld soll diese Belastungen abfedern, indem die Einnahmen der Bundesregierung aus der CO2-Bepreisung jährlich an die Bürgerinnen und Bürger zurückgezahlt werden.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 3/2024 vom 09.02.2024, Seite 59
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