Im Visier des Geheimdienstes

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Mut hat Natalja Morar. Sie schrieb für das unabhängige Wochenmagazin The New Times in Moskau, der Stadt, die sie seit sechs Jahren ihre neue Heimat nennt. Ihre Berichte sind kritisch und investigativ. Doch seit Mitte Dezember vergangenen Jahres sitzt Morar in ihrer alten Heimat, der moldauischen Hauptstadt Chisinau, fest - gezwungenermaßen.
Als die 24-Jährige nach einem Seminar in Israel am Moskauer Flughafen Domodedowo landete, verweigerten die Grenzbeamten der gebürtigen Moldauerin den Eintritt in die Russische Föderation, trotz gültiger Papiere. Sie sei in Russland nicht länger erwünscht, wurde ihr erklärt. Erst auf Morars Nachfragen sagte ein Grenzbeamter, die Anweisung komme aus dem »Zentralapparat des FSB«, dem russischen Geheimdienst. Ihre Ausweisung erfolge nach Artikel 27 des russischen Einreisegesetzes. Der sieht vor, A
