»Id wahda – Hand in Hand!«
Kairo, Anfang Februar. Die gewaltfreien Revolutionäre trotzen den Gewaltattacken vonseiten der Schergen des taumelnden Diktators Mubarak. Am Checkpoint des Militärs auf dem Midan al Tahrir, dem zentralen Platz und Treffpunkt der Revolutionäre, werde ich, wie jedermann, nach Waffen durchsucht. Dann lässt man mich durch. Jetzt kommt das zweihundert Meter lange Spalier aus lachenden, klatschenden Männern und Frauen, die jeden Einzelnen willkommen heißen auf Kairos Platz der Befreiung. Hunderttausende sind es heute wieder. Und mit einem Mal nimmt mich eine Frau an der Hand und sagt: »Kommt, ich zeige euch etwas – da vorne beginnt gleich der Gottesdienst für die Christen.«
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Martin Durm berichtete für den SWR und andere ARD-Anstalten von der Revolution in Ägypten.

