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7xjung heisst eine außergewöhnliche Ausstellung in den Berliner S-Bahn-Bögen. Sie will Mut machen, Gesicht zu zeigen
von Katja Winckler vom 02.05.2011
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Das Jugendzimmer ist verwüstet: der Ikea-Tisch mit einer Axt zerschlagen, die Fotos von Freunden von der Wand gerissen. Das Bettzeug ist aufgeschlitzt. Zwei Federballschläger liegen verbogen auf dem Boden. Dem Betrachter läuft es kalt den Rücken herunter. So wüteten während des Nationalsozialismus SS-Leute auf der Suche nach einem jüdischen Jungen in der Wohnung des 17-jährigen Robert Goldmann. Damit Jugendliche das Geschehen von einst besser nachvollziehen können, wurde dieses Ereignis 1:1 mit heutigem Mobiliar nachgestellt.

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