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CETA und die Folgen

Nicht wenige Politiker sehen in Freihandelsabkommen mit Kanada und anderen Staaten die richtige Medizin gegen Donald Trumps Protektionismus. Doch es ist genau die falsche
von Wolfgang Kessler vom 24.02.2017
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Klar: Die Forderungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump nach Einfuhrzöllen auf europäische Produkte waren eine Steilvorlage für jene in der Europäischen Union, die seit Langem für Freihandelsabkommen wie das zwischen der EU und Kanada (CETA) eintreten. Doch selbst wenn die Europäische Union bald mehr nach Kanada exportieren kann, ist das Abkommen keine angemessene Antwort auf den drohenden US-Protektionismus. Im Gegenteil: Es ist ein Beispiel für jene neoliberale Globalisierung, die viele Menschen in die Arme von Rechtspopulisten wie Donald Trump getrieben hat und noch treibt.

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