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Oxfam kündigt Kampf gegen Missbrauch an

vom 23.02.2018
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Winnie Byanyima, die aus Uganda stammende Geschäftsführerin von Oxfam International, kündigte Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch durch eigene Mitarbeiter an. Zunächst soll eine unabhängige Untersuchungskommission alle Vorwürfe genauestens untersuchen. Der Bericht soll veröffentlicht werden. Darüber hinaus will Oxfam viel mehr Geld und speziell ausgebildete Mitarbeiter bereitstellen, die bei Verdacht von Machtmissbrauch gegenüber Hilfsbedürftigen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. »Ich schäme mich und bin tief verletzt, weil ein paar privilegierte Männer ihre Stellung als Helfer nutzten, einheimische Frauen zu missbrauchen«, sagt Winnie Byanyima. Oxfam-Mitarbeiter sollen in Haiti Frauen sexuell belästigt haben. Auch im Südsudan und im Tschad gibt es Vorwürfe, Oxfam-Mitarbeiter hätten Frauen vergewaltigt oder belästigt.

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